Mittwoch, 10. Juli 2013

Stellungnahme

Ich bin kein Pädagoge noch habe ich ein Kind, demzufolge weiß ich nicht, wie man Kinder erzieht aber ich weiß, wie man Menschen respektvoll behandelt und ihnen das Gefühl von Sicherheit geben kann.

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich diese Webseite  erstelle oder nicht und mich letztlich dafür entschieden, dass es der beste Weg ist auch wenn die Haasenburg GmbH vermutlich wie zuvor alles
daran setzen wird unter Vorwand von falschen Gründen diese Webseite schließen zu lassen doch nichtsdestotrotz, werde ich versuchen mein Anliegen so sachlich und objektiv es mir möglich ist zu schildern um ihnen
ein Bild der Geschehnisse aus erster Hand zu liefern.

Zu allererst möchte ich jedoch einige widerlegen, was die Haasenburg derzeit auf ihrer Homepage stehen hat.

- Es werden immer nur ein "paar" Jugendliche wiederholt zitiert. Es gibt wenige "Geschädigte".
- Das ihnen Persönlichkeitsrechte wichtig sind. (Schutz der vertraulichen Daten)
- Das die Haasenburg von den zuständigen Ämtern kontrolliert wurde.
- Es ist nur ein Erzieher, der sich an die Öffentlichkeit wendet.

Es sind nicht nur einige Jugendliche die wiederholt und unabhängig voneinander dieselben Vorwürfe erhebten, es sind einige Dutzend. Es ist schon abwegig zu behaupten, dass all diese Behauptungen falsch seien, wenn viele Menschen, die sich nicht kennen und vollkommen unabhängig voneinander dieselben Aussagen treffen. Es ist aber schwer für uns das Gegenteil zu beweisen, schließlich waren wir eingewiesen und die Protokolle wurden von Pädagogen geschrieben, die diese Berichte, wie bereits richtig erkannt wurde höchstwahrscheinlich verschönt haben und den "Heimkindern", die mit einer gewissen Problematik eingewiesen wurden, den wurde sowieso nie geglaubt.

Ihnen sind Persönlichkeitsrechte nicht wichtig - zumindest meiner Meinung nach, denn wie sonst, konnte mir jemand in Facebook Dinge zitieren über mein eigenes Leben obwohl getätigte Aussagen 2002/2003
stattfanden, also noch vor meiner Haasenburgzeit. Entsprechende Exinsassin ist mit einer ehemaligen Erzieherin der Haasenburg befreundet was für mich relativ interessant ist.
Den gesamten Verlauf im Kontext finden sie hier.

Zudem muss ich ihnen widersprechen, dass nur ein Erzieher Interviews gab. Das ist faktisch falsch,
bislang meldeten sich mindestens drei Erzieher und sprachen sich alle schlecht über die Haasenburg aus.

Fast alle Jugendlichen wussten in der Haasenburg wann "hoher" Besuch zu erwarten war. Es wurde stundenlang geputzt, Herr Mario Bavar kam oftmals vorher ins Haus um alles zu bezichtigen und um zu gucken ob alles sauber war. Natürlich wurde dem "hohen" Besuch immer nur die Jugendlichen vorgestellt von denen sie wussten, dass sie ihnen keine Probleme machen würden. Problematisch finde ich die Situation, wenn man auf Verweis auf die dortige Erziehungsmethoden den zuständigen Ämtern ein Gespräch mit den Jugendlichen vorenthält. Nach dem Motto, "Wir möchten die Jugendlichen in diesem geschützten Umfeld nicht dieser Störung aussetzen, weswegen es für sie besser wäre wenn es so bleibt."
Seltsam, nicht wahr? Sie sprechen so oft davon, wie sehr sie uns schützen wollen und doch tuen sie das immer dann wenn sie versuchen etwas geheim zu halten - etwas "innen" zu lassen und seien es auch nur Informationen.

Selbst für die Hilfeplangesprächen (HPG) - zu denen wir nicht immer eingeladen wurden unter den absurdesten Begründungen, wurden wir akribisch vorbereitet. Es wurde - wie in meinem Fall oft unterschwellig klar gemacht, dass man sich gebessert habe und die Erziehungsanstalt verlassen dürfte.
Also setzte man sich hin, sprach mit dem Jugendamt und gab sich regelkonform, man schauspielerte,
so wie es einem beigebracht wurde und hat sich nicht getraut etwaige Missstände im Heim anzusprechen da man befürchten musste, dass der Beschluss verlängert wird. Sobald das Hilfeplanprotokoll gelesen wurde musste man mit Bedauern feststellen, dass die Haasenburg eine weitere Unterbringung zugestimmt hatte.
Es wurde zum Teil von Herrn Bavar gedroht, dass man unter bestimmten Voraussetzungen jemandem bis zu der Vollendung seines 28ten Lebensjahres unterbringen konnte. Herr Bavar war für mich ohnehin jemand, der sehr angsteinflüsend war so wie viele anderer Erzieher.

Ich lese in letzter Zeit immer wieder Dinge wie..

- "In der Haasenburg sind ohnehin kriminelle Kinder."
- "Es gibt keine weitere Optionen für deren Unterbringung."
- "Einrichtungen wie diese sind notwendig!"
- "Es gibt doch ein Exinsassin die die Haasenburg verteidigt."


Das stimmt. Allerdings muss ich hinzufügen, dass durch die momentane Situation in einigen Dingen
Gefängnisinsassen einfach mehr Rechte haben. Die Gesetzeslage ist viel klarer, so braucht man laut §1906
BGB für jede Fixierung einen richterlichen Beschluss.
In der Haasenburg wurde aber über viele Jahre hinweg aufgrund eines einzelnen Beschlusses
Jugendliche fixiert und das teilweise über Tage und das nur aufgrund eines einzelnen Paragraphen.
Siehe auch: SGB VIII § 42
Interessant wäre noch zu erwähnen, dass nur ein Teil der Jugendlichen der Haasenburg auch tatsächlich kriminell war. Wir hatten auch Schulschwänzer, Graffitikünstler die aufgrund ihres Alters strafrechtlich nicht belangt werden konnten. Wir hatten Menschen die an Ads/Adhs litten. Nur ein Teil davon war wirklich zuvor kriminell. Es ist unverantwortlich Kindern, die ohnehin mit Gewalt aufgewachsen sind mit Gewalt und Zwang umzuherziehen. Gewalt erzeugt immer Gegengewalt und Zwang erzeugt Widerstand!
Man hört auch zu oft von Exhaasenburgern die im Gefängnis kamen oder in Therapie sind. Darf das das Ergebnis einer Umerziehung sein, die in einer Einrichtung stattfand die dem Steuerzahler täglich pro Kind über 300€ kostet?!

Zu den Optionen kann ich sagen, dass die Haasenburg mit Sicherheit nicht die letzte Option ist.
Fakt ist jedoch, dass es Alternativen zur Haasenburg braucht.
Ich wäre lieber ins Gefängnis gegangen denn so wäre mir sehr viel leid und Kummer erspart geblieben.
Ich wurde, wie viele andere auch sehr lange isoliert in der Haasenburg weswegen ich mich nach meiner Entlassung selbst isolierte. Ich verbrachte also 1 1/2 Jahre in meinem Zimmer und es war sehr, sehr schwer mich in einer Welt zurechtzufinden von der ich keine Ahnung hatte. Mir wurden Regeln und Normen eingebläut die in einer normalen Gesellschaft nur sehr, sehr selten und in abgeschwächter Form wiederzufinden sind. Die Haasenburg zerstörte Persönlichkeiten durch Zwang und Unterordnung half aber
nicht neue aufzubauen. Alles was oft und real stattfand war eine Koexistenz zwischen Peinigern und Opfern,
in der die Kinder/Jugendlichen versuchten sich anzupassen, zu schauspielern und nach Regeln zu leben.
Die Menschlichkeit blieb bei der Erziehung zum Großteil auf der Strecke.

Ich erinnere mich, wie lange ich fixiert war, nach dem ich das erste mal weg lief.
Ich war über einen sehr, sehr langen Zeitraum fixiert und es schockiert mich, dass die Haasenburg behauptet, dass es nur 4 Stunden waren doch für mich ist das ein klarer Beweis, das entsprechende Akten/Protokolle scheinbar verändert worden sind oder es von vornherein anders protokolliert wurde da sie ja damit rechnen mussten, dass sie eines Tages überprüft werden und zudem bin ich mir sicher, dass einige Schilderungen verschönt wurden. Ich erhoffe mir nichts, von der Untersuchung, da die Haasenburg ein Millionengeschäft
mit den Jugendlichen betreibt werden sie ihr Geschäft wohl zu beschützen wissen.

Ja, es ist richtig. Nicht jeder musst die Zeit in der Haasenburg gleich erlebt haben. Es gab einfach
Menschen, die man weniger brechen musste da sie relativ schnell nachgaben. Die Person die in der Zeitung
oft zitiert wird (die junge Pädagogin) war zu der Zeit als sie in die Haasenburg kam 19 und sie kam mit 21
Jahren raus. Das bedeutet, dass sie ihre Pubertät nicht in der Haasenburg verbracht hat und eine für uns
Menschen wichtige Entwicklungsphase nicht in der Haasenburg verbracht hat: Die Pubertät. Sie hatte bereits
Zeit eine Persönlichkeit zu entwickeln weswegen sie letztendlich vermutlich sogar deswegen weniger geschädigt aus der Sache herausgehen konnte. Sie als Paradebeispiel zu nehmen empfinde ich aber als höchst unfair denn das 19 Jährige eingewiesen wurden war relativ selten!

Ich lese mir oft deren Stellungnahmen auf deren Homepage durch und frage mich,
warum sie das machen. Entweder sie sind so überzeugt von ihrem Konzept Herr Bavar,
dass sie nicht einmal erkennen, was sie einigen Jugendlichen damit angetan haben und heute noch antun
oder sie sehen sich momentan in der Lage einer Person, die sich verteidigen muss.
Reden sie bitte mit einigen Betroffenen, die heute stark genug sind ihnen zu sagen wie sie diese Zeit
empfunden haben und sie werden sehr bald verstehen, dass es für sehr viele eben nicht so leicht war.
Ich fordere sie auf, einige Ehemalige einzuladen die über ihre Zeit in der Haasenburg berichten.
Sie sagen, dass ihnen eine offene Diskussion wichtig ist, also zeigen sie das auch!
Laden sie 10 Jugendliche ein und damit meine ich nicht 10 die ihnen passen und sie können
ihnen erzählen, wie sie diese Zeit dort empfunden haben. Ich finde, dass sind sie den Jugendlichen
schuldig! Wenn sie also der Meinung sind, dass die Haasenburg richtig gehandelt hat und das Konzept stimmig ist, dann haben sie ja nichts zu befürchten!

Was ich nicht möchte ist eine Verallgemeinerung. Ich habe nichts gegen geschlossene Einrichtungen ,
besonders da ich selbst ein schwieriger junger Mann war aber die Haasenburg hat es deutlich übertrieben.
Erstaunlicherweise kann man einige Parallelen zu Guantanamo-Bay ziehen.

- Isolation
- Menschenrechtsverletzungen
- Fixierung
- Folter

Ja, es mag kaum vorstellbar sein, dass sowas in Deutschland passierte und noch unglaublicher ist die Tatsache, dass dies in einem Jugendheim passierte. Langes Stehen wird in einigen Ländern seit Jahrhunderten
als Foltermethode angewendet. So mussten wir bei einer Verweigerung zB lange stehen, bis wir nachgaben und unser Wille gebrochen war. Die Erzieher waren da sehr konsequent und der Auslöser musste noch nicht einmal etwas sein, dass wichtig ist. Es ging um die Sache an sich: Wer sich nicht total unterordnet und sich verweigert, der wird konsequent behandelt, bis er gebrochen ist und nachgibt.

Ich möchte an dieser Stelle einen ehemaligen Teamleiter zitieren den ich gestern Sprach:
XY: "Das Konzept hat an Menschlichkeit verloren und ich hatte sicher meine Gründe zu gehen..."

Erstaunlicherweise war das bereits der/die zweite ehemalige Teamleiterin die mir dasselbe sagte.
Wenn die Haasenburg also sagt, dass jeder Erzieher dieses Konzept gern getragen hat dann ist das nichts
als eine Lüge denn selbst wir konnten an einigen Stellen feststellen, dass einige Pädagogen davon gar nicht begeistert waren doch wir wurden immer als Monster hingestellt weswegen es nach der Zeit einigen
Erziehern leicht fiel so mit uns umzugehen, doch die Zahl an Neueinstellungen und Kündigungen hat deutlich gezeigt, dass viele unzufrieden waren mit diesen Zuständen und eben diese Personen bitte ich inständig darum, sich entweder per E-mail an mich zu wenden oder an jemanden von der Presse.
Es ist wichtig, dass die Leute mehr zu hören bekommen als nur das, was die Haasenburg zulässt.
Ich bin mir sicher, dass auch gegen diese Seite vorgegangen wird !

Ein weiterer Punkt den ich ansprechen möchte ist die medikamentöse Behandlung.
Ich sah den Hausarzt in 3 Jahren vielleicht 5 mal, wenns hoch kommt und trotz allem wurde nicht nur die Medikamention laufend geändert sondern auch die Dosierung. Es ist nicht nur nicht rechtens, dass die Haasenburg für uns einen Hausarzt hatte der die Möglichkeit inne hatte etwaige Verletzungen, die durch Bestrafungen entstanden sind zu verarzten und für sich zu behalten - es ist auch noch extrem fragwürdig ob
das Sinn und Zweck einer geschlossenen Einrichtung sein soll !
Herr Berenz, seines Zeichens Rechtsanwalt der Haasenburg war auch eine lange Zeit für uns die Beschwerdeinstanz, wie ich den Medien entnehmen konnte und hat sich in einer mehr als fragwürdigen Lage versetzt. Er behauptet zwar von sich selbst aus, dass es keine Interessenkonflikte gab doch das sowas in einer geschlossenen Einrichtung ist - also ein System, dass in sich so korrupt ist sollte in einer Einrichtung,
die so schlecht kontrolliert wurde keine Möglichkeit zur Entstehung haben!
Die Haasenburg ist KEIN rechtsfreier Raum doch durch die wenigen Kontrollen konnte sie mehr als nur
einmal gegen geltendes Recht verstoßen!
Es kann nicht sein, dass die Haasenburg nach Auflage die Fixierliegen abschafft aber dieses Verbot
mithilfe von körperlicher Gewalt umgeht um Jugendliche anderwaltig zu fixieren !!!

Ihnen wird vorgeworfen:

- Den Jugendlichen unter Zwang Medikamente gegeben zu haben.
- Tagelange Fixierung
- Besassen als privates Unternehmen einen Hausarzt
- Kindeswohlgefährdung
usw


Das sind alles strafrechtliche Tatbestände. Wie kann es sein, dass die Haasenburg damit durchkam?
Wie kann es sein, dass die Politik und die zuständigen Ämter derzeit die Schuld von einer Person zur nächsten schieben? Wacht auf ! Es geht hier nicht um einen politischen Machtkampf sondern darum
die Kinder, die momentan noch in der Haasenburg zu schützen!
Es geht darum, aufzudecken, was geschehen ist. Es geht darum Versäumnisse nachzuholen auch wenn es längst zuspät dafür ist!
Es kann nicht sein, dass der Staat hunderttausende Euros für die Erziehung von jungen Menschen ausgibt und diese fast ohne Kontrolle an private Unternehmen abgeschoben werden ! Es kann nicht sein, dass wir eine Therapie von der Therapie brauchen !! Es kann nicht sein, dass junge Menschen Monate von anderen Jugendlichen isoliert werden um sie zu brechen !!!!!! Es kann nicht sein, dass Jugendliche lieber zurück ins Gefängnis gehen würden anstatt weiter in der Haasenburg zu sein wo sie NOCH WENIGER Rechte haben !!!!Es kann nicht sein, dass sie das 10 Jahre machen konnten !!!!!!
Eine Änderung des Konzepts stelle ich mir als unmöglich vor, da man aus einer Birne schlecht einen Apfel machen kann ! Man kann nicht die komplette Belegschaft umerziehen !!!
Es ist unverantwortlich!!!! junge Menschen so nachhaltig zu schaden !!!!!

Liebe Frau Dr. Münch -
Geschlossene Heime werden gebraucht aber die Haasenburg kann und darf NICHT die Antwort
auf dieses Problem sein !!!!

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Erreichbar unter: Sanchez.Sun90@gmail.com
Weitere Postings folgen und die Kommentarfunktion befindet sich genau unter den Text.

22 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Du bist nicht allein... Danke!!!

maria hat gesagt…

Die Seite ist sehr gut und hoffe es wird was gemacht

Anonym hat gesagt…

Du bist nicht allein. Danke!!!

Anonym hat gesagt…

sehr gut, der Schuppen muss geschlossen werden

Anonym hat gesagt…

Verleumdung.

Anonym hat gesagt…

Bei dem was Sie schreiben bin ich mir nicht sicher ob Sie wissen wie mann Menschen menschlich behandelt. Der Text zeugt jedenfalls von Dummheit, Vorverurteilung und überzogenen oder unwahren Beschuldigungen.

Renzo hat gesagt…

Die Beschuldigungen sind weder unwahr noch überzogen. Was mein Text darueber aussagt, wie man mit "Menschen" umgeht entzieht sich mir ein wenig doch wer anstatt "man", "mann" schreibt sollte meines Erachtens nicht von Dummheit sprechen. Ihre Logik entzieht sich mir und ihre Argumentation - falls man das so bezeichnen darf ist aus der Luft gegriffen. Das ist eine Infowebpage, ob sie ihnen passt kann mir gelinde gesagt egal sein.

Grüße

Anonym hat gesagt…

Hallo, hast Du über Deine negativen Erlebnisse auch "Strafanzeige" gestellt?

Anonym hat gesagt…

"unwahre Beschuldigungen"? Es ist so, wie hier Renzo berichtet!
Am 31.05.2008 verstorben, in der Haasenburg "Jessern"!
Im Protokoll steht: "Einzelgespräch mit xy am 15.06.2007"...
- Frau XYZ hätte gesagt, sie muss den Helm nur 3-4 Tage tragen, Frau xy entgegnet ihr, so lange wie wir es für nötig halten...
- Mädchen kann dies nicht nachvollziehen
- sie kommt mehr auf negative Gedanken, wenn sie alleine im Zimmer ist...

Dies ist ein Auszug eines Protokolls!
Was sagen Sie dazu, Herr Bavar!

Anonym hat gesagt…

Oh, jetzt hab ich auch kleine Zweifel, an deinem Kampf....

Anonym hat gesagt…

Sorry, warum löscht Du Wahrheiten?

Renzo hat gesagt…

Ich lösche nichts noch lasse ich die Dinge unkommentiert. Einige Kommentare werden unter "Spamm" abgelegt und die muss ich dann mühsam freigeben - ist nervig und weiß auch nicht wie ich das abschalten kann aber so ist es nun mal. Das ich in letzter Zeit ein wenig unter Druck stehe durch ehemalige Mitarbeiter der HB sollte man mir nicht unbedingt verübeln, dass ich ein wenig paranoid auf einige Kommentare reagiere. Manchmal denke ich, dass dies einige Erzieher sind der Haasenburg - würde mich nicht verwundern. Nach meinen gestrigen "Drohanruf" kann ich dazu nur sagen, dass das Ganze eine gewinnbringende Maschinerie ist die sie mit allen Mitteln beschützen wollen. Die Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig, schließlich geht es hier um die Kinder. Ich bin seit Jahren aus der Haasenburg raus und hab weiß Gott besseres zutun als ellenlange Texte zu schreiben um das zu belegen und zu dokumentieren. Hätte ich keinen wirklich wichtigen Grund für meinen Kampf, dann würde ich ihn nicht führen und hier geht es einzig und allein um Gerechtigkeit. Ich pachte nicht die Weisheit noch hab ich ein Patent auf "Recht" aber es wurde bereits von vielen Seiten viel gesagt so dass sie sich eine Meinung der Sachlage bilden können. Objektiv betrachtet ist dies hier nur ein kleiner Beitrat inmitten des Meeres an Informationsflut die gerade wegen der Haasenburg medial auf die deutsche Bevölkerung herabregnet.
Grüße,
Renzo

Anonym hat gesagt…

Hallo Renzo, Du hattest soviele Aussagen getätigt, auch bei den Leser-Kommentaren der "taz". Warum bist Du bis heute nicht mit einer Strafanzeige, an die Staatsanwaltschaft, in Cottbus herangetreten???
Dies wäre deine Pflicht!!!!!!!!!!!!!!

Renzo hat gesagt…

Keine Sorge, ich sehe an deiner IP dass du ein und dieselbe Person bist. Kannst noch so viel Spammen und rum stänkern .. ^^ Deine Kommentare lösch ich. ;)

Renzo hat gesagt…

Und Anzeige werde ich kommende Woche wenn nicht sogar diese Woche mit einen guten Anwalt aus Hamburg machen.. hat nur ein wenig Zeit gedauert bis ich alles niedergeschrieben hatte und er Zeit für meine Mandantschaft hatte.
Es geht alles seinen Weg, keine Sorge.

Renzo hat gesagt…

Kleines Update: Hab diesen Freitag in Hamburg einen Termin mit einem sehr guten Anwalt. Anzeige kommt also sehr, sehr bald und ausführlich damit das Ganze auch Hand und Fuß hat.

Anonym hat gesagt…

Das ist im Moment, die "Ruhe vor dem Sturm"!
Die Staatsanwaltschaft in Cottbus ist sehr fleissig!
Wir vertrauen denen und hoffen, auf eine Schliessung der Haasenbzrg GmbH!!!

Anonym hat gesagt…

Eine "Bitte! an Alle, die in den nächsten Stunden "Initiativen" gegen die Haasenburg starten wollen: Bleibt friedlich, denn nur so, unterszützt Ihr das ganze "demokratisch"!!!

Anonym hat gesagt…

Endlich bewegt sich etwas! Auch Du mit Deinem Blog hast dazu beigetragen dass die Wahrheit über die Haasenburg raus kommt. Vielen Dank dafür.

In Gedenken an L. die am 31.05.08 verstarb.

Renzo hat gesagt…

Meine Mitwirkung an der Sache war eher bescheiden.. Frau Kaija Kutter gebührt hier für der nötige Dank denn das was sie an Energie für uns alle aufgebracht hat ist bemerkenswert.

Anonym hat gesagt…

Ich sehe das genauso die hb hat meinen zustand sehr verschlechtert. Ich wurde auch sehr oft fixsiert das längste war 3 tage ich werde diese schlimme zeit nie vergessen ich war fast 3jahre da.ich finde es gut daa sie geschlossen wurde

Dipl.-Psych. André Kellner hat gesagt…

Liebe Betroffene und Haasenburg Überlebende. Eines ist klar: Gewalt (egal ob verbal, körperlich, emotional) ist kein Mittel, um junge Menschen, die sich in einer schwierigen Lage befinden, zu unterstützen. Was ich immer wieder von Haasenburg Überlebenden höre und lese, macht mich betroffen und ich stelle mir die Frage, ob dies wirklich Deutschland im Jahr 2014 ist? Deprivation (allein über Tage und Wochen im Zimmer sitzen) ist eine Foltermethode und kann einen regelrecht verrückt machen. Vieles was da an Methoden angewandt wurde, ist mit dem Grundrecht auf Würde nicht vereinbar! Das ist entwürdigend. Die Würde des Menschen sollte doch unantastbar sein. Damit solche schrecklichen Dinge in Zukunft nicht mehr passieren und Jugendliche, die vielleicht durch ihre Lebensumstände auf die schiefe Bahn gekommen sind, in Zukunft mehr Unterstützung und eine bindungsorientierte Betreuung bekommen, haben wir das Projekt "Freedom" (http://www.andre-kellner.de/privatkunden/traumatherapie-münchen/trauma-projekte/) ins Leben gerufen. Leider mahlen die Mühlen bei derartigen Projekten sehr langsam und auch die Veränderung geht oftmals nur sehr langsam voran. Doch seid Euch sicher, dass es Menschen gibt, die Euch unterstützen und sich für Euch einsetzen. Ich möchte auch noch einmal klar stellen, dass manchmal eine geschlossene Unterbringung notwendig ist, doch dies muss trotz allem würdevoll, achtungsvoll und vor allem bindungsorientiert geschehen.
Bitte holt Euch Unterstützung. Viele von Euch haben zwar zum Teil schlechte Erfahrungen mit Ärzten, Psychologen oder Psychiatern gemacht, doch nicht alle sind gleich. Es gibt Menschen, die Euch wirklich helfen und unterstützen wollen. Viele brauchen vielleicht eine Therapie, insbesondere eine Traumatherapie. Holt Euch Hilfe und, wenn Ihr möchtet dann meldet Euch bei uns. Herzliche Grüße. André Kellner